Das perfekte Sakko

Das Sakko hat einen entscheidenden Einfluss auf den Look Ihres Anzugs. Das richtige Sakko lässt Sie schlanker, größer oder breiter wirken, je nach Wunsch. Doch welches Sakko steht mir? Wir zeigen Ihnen die verschiedenen Sakko-Typen und verraten Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Das Einknopf-Sakko

Man könnte meinen, das Einknopf-Sakko sei das einfachste Sakko. Tatsächlich ist es aber ein kleiner Sonderfall. Für viele Jahre war das Einknopf-Sakko zumindest in der Geschäftswelt eher selten zu sehen. In konservativen Kreisen ist es auch heute noch ein Tabu beim Business-Anzug.

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Weshalb? Einknopf-Sakkos waren traditionell der Freizeit vorbehalten. Tagsüber als separates Jackett zu Flanellhose und Button-Down-Hemd getragen, galt es als sportlicher Look, der gerne am Wochenende zum Einsatz kam. Andererseits hat das Einknopf-Sakko in der festlichen Garderobe seinen festen Platz: ein Muss auf eleganten Abendveranstaltungen als Smoking (in den USA auch als Tuxedo bezeichnet). Ob also als sportlicher Wochenendkumpan oder als Partner-In-Crime beim Martini schlürfen: Das Einknopf-Sakko wurde einfach nicht mit dem Business-Alltag assoziiert.

Heute jedoch wird das Einknopf-Jackett wieder häufiger angeboten und ist durch sein langes Revers besonders bei sportlichen Typen eine gute Wahl, da es einen muskulösen Oberkörper schmaler wirken lässt. Auch kleinere Männer profitieren vom streckenden Effekt eines Einknopf-Sakkos. Verzichten sollten Sie auf ein Einknopf-Sakko, wenn sich ein Bäuchlein abzeichnet, denn der Blick wird von dem einen Knopf automatisch angezogen und betont die Bauchregion.

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Das Zweiknopf-Sakko

Das Zweiknopf-Sakko ist der Allrounder unter den Anzugjacken. Es hat, wie der Name schon vermuten lässt, zwei Knöpfe, wobei stets nur der obere Knopf, nie der untere Knopf geschlossen wird. Da es die Proportionen gekonnt ausbalanciert, steht es quasi jedem Mann.

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In der Geschäftswelt ist es ein gern gesehener Klassiker, der sich sowohl mit Hemden mit einem schmaleren Kent-Kragen, als auch mit einem breiteren Haifisch-Kragen verträgt. Ein Anzug mit einem Zweiknopf-Jackett ist eigentlich immer eine gute Wahl, ob formell kombiniert für einen eleganten Business-Formal-Look oder entspannter gestylt für einen Business-Casual-Outfit. Auch außerhalb der Arbeitswelt kommt ein Anzug mit Zweiknopf-Sakko gern zum Einsatz, ob bei feierlichen Anlässen, wie Hochzeiten oder auch Beerdigungen, oder abends in Restaurant oder Bar. Die Auswahl an Anzügen mit Zweiknopf-Sakkos ist besonders groß. Auch Sie finden bestimmt ein Modell, das Ihnen zusagt.

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Das Dreiknopf-Sakko

Das Dreiknopf-Sakko lässt sich, wie der Name schon vermuten lässt, mit drei Knöpfen schließen. Dadurch wird der Bereich, der vom geschlossenen Sakko verdeckt wird, größer, als bei Ein- oder Zweiknopf-Sakkos. Dieser Look steht vor allem sehr großen schlanken Männern, oder Männern, deren Oberkörper sehr lang ist. 

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Von den drei Knöpfen des Dreiknopf-Sakkos wird immer nur ein Knopf geschlossen. Bei einem Sakko mit scharf gezogenem Revers, das deutlich sichtbar oberhalb des obersten Knopfes endet, wird stets der oberste Knopf geschlossen, die anderen beiden bleiben offen. Handelt es sich um ein rollendes Revers, können Sie auch den mittleren Knopf schließen, der obere und untere Knopf bleiben dann beide offen. Denn wenn der oberste Knopf geöffnet bleibt, rollt sich die Innenseite des Sakkos bis zum mittleren Knopf nach außen. Das Revers verlängert sich optisch nach unten und das Sakko ähnelt dann in seinem Aussehen eher einem Zweiknopf-Sakko.

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