Duft-Liebe

Nischendüfte – diese Parfums sind einzigartig

Jeder Parfumliebhaber wird über kurz oder lang bei Nischendüften landen. Wir verraten, was das bedeutet und warum Nischendüfte so besonders sind.

Sie kennen und mögen die Duftklassiker von Chanel, Dior, Prada, Marc Jacobs und Co.? Doch nach Zeiten von „Opium“, „Cool Water“, „Addict“ und „Boss Orange“ dürstet Ihnen nach Abwechslung und Sie suchen einen Duft, den nicht alle haben und der in seiner Komplexität Ihre Persönlichkeit widerspiegelt? Dann werden Sie sicherlich bald bei so genannten Nischendüften landen. Die gibt es aber nicht in jeder Parfümerie und Sie werden sich ein bisschen mit dem Thema beschäftigen müssen. Denn einen Nischenduft kauft man nicht einfach mal so en passant – also außer Sie verlieben sich ganz spontan in eine Komposition und scheuen den höheren Preis nicht.

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Das Besondere an diesen exklusiveren Parfums sind Herstellung und Inhaltsstoffe sowie die Geschichte, die sich hinter der Kreation und der Marke verbergen. Denn oft stammen die Luxusparfums aus kleineren Manufakturen, deren Gründer oder Parfumeure mit ganz viel Liebe olfaktorische Kunstwerke erschaffen. Gönnen Sie sich also nicht nur einen individuellen Nischenduft, sondern werfen Sie auch einen Blick hinter die Kulissen der Duftkreation. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um die besonderen Parfums.

Was sind Nischendüfte?

Was sind Nischendüfte und warum heißen sie so? Eigentlich besagt es die Bezeichnung schon, diese Düfte belegen eine bestimmte Nische – sie sind nicht für den Mainstream geschaffen und begeistern ihre Anhängerschaft durch exklusive Duftnuancen wie zum Beispiel Patschuli, Oud, Bergamotte, Moschus, Sandelholz oder Vanille.

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Der Herstellungsprozess nimmt oft mehrere Jahre in Anspruch und kostet nicht nur viel Zeit, sondern auch Geld. Oft verschreiben sich die Duftfabriken der Herstellungsweisen, die an die alte Tradition der Duftindustrie anknüpft. Ein Grund, warum Nischendüfte meist wesentlich teurer sind. Was Nischendüfte so außergewöhnlich macht, ist ihr komplizierter Herstellungsprozess, der an die alte Tradition der Parfumindustrie anknüpft. Diese werden oft wie ein Schatz gehütet und als Geheimnis von Generation zu Generation weitergegeben.

Welche Nischendüfte gibt es? - Unsere Top 5:

Viele Nischendüfte haben ihren Ursprung in französischen Duftmanufakturen, aber auch in anderen Regionen wie England, Italien, dem Orient oder Deutschland entstehen in kleinen, oftmals familiengeführten Produktionsstätten individuelle Nischendüfte.

1. Lalique

Eine Traditionsmarke aus Frankreich dürfte sicherlich Lalique sein, deren Ursprung eigentlich in der Glaskunst liegt. 1905 in Paris gegründet, galt René Lalique bald als der Großmeister von exquisiten Glaskreationen.

Aber erst die Zusammenarbeit mit dem Parfümeur François Coty eröffnete ihm neue Türen – doch es brauchte noch einige Jahre, bis seine Enkelin Marie-Claude Lalique 1992 das erst eigene Lalique-Parfum lancierte.

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2. Maison Francis Kurkdijan

Als eine moderne, neue Art der Parfumkreateure verstehen sich die beiden Inhaber Marc Chaya und Francis Kurkdjian der gleichnamigen Parfummanufaktur. 2009 gegründet, steht die Marke heute für eine zeitgenössische Vision der Kunst, Parfüm zu kreieren und zu tragen.

Gemeinsam erfüllten sie sich den Wunsch nach einer sinnlichen, großzügigen und facettenreichen Duftlandschaft und schufen mit ihren Nischendüften ein neues Wahrzeichen für französisches Know-how und Lifestyle.

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3. Creed

Die Geschichte des englischen Traditionshauses Creed beginnt im Jahr 1760 mit einem Paar parfümierter Handschuhe, die an König George III. geliefert wurde.  

Seine Enkelin, Königin Victoria ernannte Creed schließlich zum offiziellen Hoflieferanten, seitdem belieferte Creed die meisten Königshäuser Europas mit seinen edlen Düften. Noch heute steht das Haus für ausgewählte, luxuriöse Kompositionen, die in ihrer hochwertigen Eleganz königlich duften.

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4. Birkholz

Nischendüfte aus Berlin: Birkholz ist eine moderne, familiengeführte Parfum-Manufaktur mit Sitz in Berlin – die Gründer verstehen sich als Duft-Sommeliers, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ihren Kunden bei der Suche nach dem richtigen Duft zur Seite zu stehen.

Die Liebe zum Detail, die Auswahl von kostbaren Duftölen und die eigens kreierten, schlichten Flakons unterstreichen das individuelle Dufterlebnis.

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5. Amouage

Amouage gilt als Luxusparfumhaus, das für die Kreation einiger der feinsten Parfums der Welt bekannt ist. Das 1983 im Sultanat Oman als "Geschenk der Könige" gegründete Haus hat die arabische Kunst der Parfümerie neu definiert und sich einen weltweiten Ruf für innovative Modernität und wahre Kunstfertigkeit erworben.

Amouage spricht mit seinen edlen, besonderen Kompositionen eine anspruchsvolle und polyglotte Kundschaft an, die jeden Tag auf der Suche nach etwas unwiderstehlich Kostbarem, Außergewöhnlichem und Persönlichem ist.

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Sind Nischendüfte besser?

Inwieweit Nischendüfte „besser“ sind, als herkömmliche Parfums, liegt natürlich im Auge des Betrachters. Sicher ist jedoch, dass exklusive Nischendüfte aus teureren Ingredenzien produziert werden und auch deren Produktionsweg wesentlich aufwändiger ist. Oft werden Nischendüfte in kleinen Familienunternehmen produziert, ein Punkt, worin sie sich von industriell gefertigten Parfums unterscheiden. 

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Legen die Hersteller von Nischendüften auch besonderen Wert auf natürliche Duftstoffe und -Öle, so werden in der herkömmlichen Parfumproduktion oft synthetische Inhaltsstoffe verwendet. Wenn es also um die Intensität und die Qualität geht, sind Nischendüfte sicherlich hochwertiger, weshalb sie auch länger duften und ihre Intensität höher ist.

Weitere Nischendüfte entdecken: 

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