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Saisonwechsel im Kleiderschrank

Ob nun der Winter kommt, oder der Sommer naht, zweimal im Jahr heißt es: Saisonwechsel im Kleiderschrank. Hier finden Sie unsere Tipps für einen cleveren Saisonwechsel Ihrer Garderobe.

Kaum eine von uns hat einen riesigen, begehbaren Kleiderschrank mit unbegrenzt Platz für all unsere schönen Sachen. Um das Maximum aus unserem verfügbaren Stauraum zu machen, ist es sinnvoll, zweimal im Jahr einen Saisonwechsel im Kleiderschrank vorzunehmen. Die Kleider für die vergangene Saison werden verpackt und kompakt verstaut, so bekommt die Kleidung der aktuellen Saison mehr Raum im Kleiderschrank. Alles, was Sie in nächster Zeit brauchen, ist übersichtlich und in Reichweite platziert.

1. Ausräumen und Sortieren

Sehen Sie die Sachen der vergangenen Saison an: Wollen Sie alles bis zum nächsten Jahr aufheben? Gibt es Stücke, die Sie in diesem Jahr kein einziges Mal getragen haben? Gibt es Kleider, die Sie kaum getragen haben, weil Sie unbequem sind, schlecht sitzen oder Ihnen schlicht nicht gefallen? Weg damit!

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Haben Sie Essentials, die Sie mit in die nächste Saison nehmen wollen, wie etwa T-Shirts, die Sie auch im Winter unter einem Blazer tragen können, oder Strickjacken, die Sie auch an kühlen Sommertagen anziehen möchten? Legen Sie diese Stücke zur Seite.

Für alles andere gilt: einmotten.

2. Umräumen und Separieren

Gehen Sie die Kleider der vergangenen Saison durch: fehlt irgendwo ein Knopf? Löst sich ein Saum? Tun Sie sich selbst einen Gefallen und reparieren Sie diese Teile jetzt, bevor Sie die Kleidung einmotten. So müssen Sie sich nächstes Jahr nicht ärgern, wenn Sie ein Stück tragen möchten, dann aber feststellen, dass es kaputt ist.

Alles, was Sie in den Winterschlaf oder in die Sommerpause schicken möchten, sollte frisch gewaschen sein. Das gilt auch für Dinge, wie Winterjacken oder Mäntel, die Sie selten waschen. Geben Sie die Stücke in die Reinigung, oder waschen Sie sie selbst. In unserem Pflege-Guide finden Sie Anleitungen, wie Sie zum Beispiel Daunenjacken waschen können. Legen Sie die Stücke danach ordentlich zusammen und verpacken Sie sie, um Kleidermotten vorzubeugen.

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Ideal sind hierzu spezielle Vakuum-Beutel. Legen Sie Ihre Kleidung ordentlich gestapelt in den Beutel, geben Sie etwas Mottenpapier oder Lavendelbeutel hinzu, verschließen Sie ihn und saugen Sie mit einem Staubsauger über das Ventil die Luft heraus. So ist Ihre Kleidung super kompakt verpackt, vor Schmutz, unangenehmen Gerüchen und Motten geschützt und lässt sich einfach verstauen, z.B. im Keller, oben auf dem Kleiderschrank oder unter dem Bett.

3. Einräumen und Platzieren

Sehen Sie sich nun die Kleidung für die kommende Saison an. Gibt es Teile, die Ihnen nicht mehr gefallen? Kleider, die Ihnen nicht mehr passen? Dinge, die Ihnen abgetragen erscheinen? Weg damit!

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Wie sehen Ihre Basics aus? Sind Ihre weißen T-Shirts eher grau? Ist der schwarze Rollkragenpullover, den sie letzten Winter so oft anhatten, an den Ellbogen schon entsetzlich dünn? Jetzt ist die Zeit, sich um Ihre Essentials für die kommende Saison zu kümmern. Sehen Sie, was Sie in Ordnung bringen können – zum Beispiel mit einem speziellen Waschgang. Notieren Sie sich, wofür Sie Ersatz benötigen. Legen Sie diese Dinge beiseite und entsorgen Sie sie konsequent, sobald Sie ein neues Stück gefunden haben, das sie ersetzt.

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Nutzen Sie den Saisonwechsel im Kleiderschrank dazu, Ordnung zu schaffen und Ihre Garderobe bestmöglich für Ihren Alltag zu organisieren. Das bedeutet: Stücke, die Sie oft tragen, sollten leicht erreichbar sein, Stücke wie Abendkleider, die Sie nur selten tragen, dürfen weiter hinten verstaut werden. Geben Sie Dingen wie Accessoires oder Bademode Ihren festen Platz. Kleine Körbe oder Boxen sind ideal, um darin Bikinis oder Socken übersichtlich aufzubewahren. Haken, z.B. an der Innenseite von Schranktüren, sind praktische Orte für Gürtel oder Tücher. Überlegen Sie sich, ob saisonale Accessoires, die Sie vor allem im Freien tragen, wie etwa Sonnenbrillen, Handschuhe und Mützen, einen festen Platz im Flur finden. Ein Körbchen im Schuhschrank oder an einem Garderobenhaken ist ideal, so sind die Accessoires genau dort, wo Sie sie in der Regel auch ablegen und wieder anziehen.

4. All-Season Favourites

Nutzen Sie die Gelegenheit, und sehen Sie sich auch ihre Ganzjahres-Allrounder an, dazu gehören zum Beispiel Sportsachen fürs Gym oder Dessous.

Wollen Sie hier alles behalten, oder gibt es verwaschene Sport-Tops, unbequeme BHs oder fadenscheinige Slips, die Sie aussortieren können? Fehlt Ihnen etwas für die kommende Saison, wie etwa ein trägerloser BH für Ihre Sommerkleider, oder eine warme Softshell-Jacke für das Joggen in der kalten Jahreszeit? Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um Ihre Garderobe gezielt und sinnvoll aufzustocken. Also ein wirklich guter Grund, um zu shoppen - das ist doch mal erfreulich!

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Ihre All-year-round Essentials sollten einen festen Platz in Ihrem Schrank haben. Ihre Unterwäsche benötigen Sie täglich, eine der oberen Schubladen in einer Kommode ist ein idealer Platz dafür. Sportsachen, die Sie nicht ganz so oft benötigen, sind hingegen in einem der unteren Fächer an einem wenig prominenten Platz gut aufgehoben.

Ordnen Sie z.B. Socken und Strumpfhosen mit Hilfe von Trenn-Stegen oder Kästchen nach Farbe, so müssen Sie sich an einem dunklen Wintermorgen nicht verzweifeln, weil Sie nicht erkennen können, ob eine Strumpfhose schwarz oder dunkelblau ist...

Haben Ihnen unsere Tipps zum Saisonwechsel für Ihre Garderobe gefallen? Wenn Sie mehr zum Thema Kleiderpflege wissen möchten, finden Sie viele weitere Themen dazu im MYBESTBRANDS Pflege-Guide.


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