Denim 2.0

Die aktuellen Jeanstrends

Jeans kommen nie aus der Mode – das ist richtig. Dennoch gibt es auch in Sachen Denim immer wieder neue Trends. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Jeans-Trends des Jahres.

Jeans mit Patches

Einer der wohl auffälligsten Jeanstrends des Jahres sind sicher Jeans mit vielen bunten Patches.

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Ursprünglich wurden lustigen Aufnäher gerne von Müttern genutzt, um Löcher in Kinderjeans zu verdecken. In den 1970ern kamen Patches mit politischer Symbolkraft in Mode: Peace-Zeichen, Regenbogen und Co. zierten Jacken, Parkas und Jeans.

In diesem Jahr erleben die bunten Aufnäher ein echtes Fashion Revival und zieren Jeans gleich im Dutzend. Ob Top-Designer oder High-Street-Label: Bunte Patches auf Jeans liegen voll im Trend. Ein echter Gute-Laune Look, der gerade an grauen Montagmorgen immer wieder Freude macht.

Patchwork Jeans

Eine ähnliche Geschichte hat der gerade sehr angesagte Trend zu Patchwork-Jeans mitgemacht. Wenn die Kinder etwas älter wurden und die bunten Aufnäher in Form eines Marienkäfers auf ihrer Jeans nicht mehr akzeptierten, weil sie ihnen nicht mehr "cool" genug waren, wurden zerrissene Jeans gerne mit Teilen einer anderen alten Jeans geflickt.

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Dieser Trend war auch bei längst erwachsenen Hippies beliebt, die sich bewusst von der Konsumgesellschaft abwandten und lieber alte Kleidung auftrugen, als sich neue Kleidung zu kaufen. In diesem Jahr taucht das Patchwork-Verfahren bei vielen Jeans-Labels auf: Stücke von Denim in hellerer und dunklerer Waschung werden zu einer Hose zusammengesetzt und ergeben einen coolen Two-Tone-Look.

DIY Tipp

Wer ein bisschen begabt ist und mit einer Nähmaschine umgehen kann, zaubert sich aus zwei ungeliebten alten Jeans ganz schnell eine trendige neue Patchwork Jeans.

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Die Skinny Jeans ist am Bauch zu eng, die Bootcut Jeans passt an der Taille perfekt, dafür gefallen die ausgestellten Beine nicht mehr? Aus zwei mach eins: Schneiden Sie die untere Hälfte der Bootcut Jeans ab und ersetzen sie mit dem unteren Teilen der Beine der Skinny Jeans. Perfekt! Eine zu enge Jeans lässt sich mit einem Streifen einer anderen Jeans, die sie an den Seiten einsetzen, weiter machen.

Auch eine Jeansshorts lässt sich mithilfe einer alten Jeans zu einer neuen Patchwork Jeans verwandeln. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Wenn Sie sich die Arbeit an der Nähmaschine nicht zutrauen: es gibt Jeansstoff zum Aufbügeln. Damit können Sie den angesagten Patchwork-Style ganz einfach zumindest optisch erzeugen, ganz ohne Nadel und Faden oder Nähmaschine.

Cropped Jeans

Gerade im Sommer ein echtes Muss: Cropped Jeans. Dank ihrer verkürzten Länge sind sie um einiges luftiger als lange Jeans und somit auch an warmen Tagen angenehm zu tragen.

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Ob Skinny Jeans mit ausgefranstem Saum, Jeans in Capri-Länge und ausgestelltem Saum im Flamenco Look oder lässige, weite Jeans im Boyfriend Style: Cropped Jeans sind ein echtes Muss für den Sommer!

Praktischer Nebeneffekt: knöchelhoch geschnürte Sandalen, Espadrilles und Ballerinas, die gerade so angesagt sind, lassen sich mit Cropped Jeans besonders schön in Szene setzen.

DIY Tipp

Cropped Jeans lassen sich wirklich super einfach selbst machen: Eine Schere ist alles, was Sie dazu benötigen. Damit kürzen Sie Ihre Jeans ganz einfach auf die gewünschte Länge.

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Einmal in die Waschmaschine und der Saum hat den angesagt ausgefransten Look. Sie können auch etwas nachhelfen und einzelne Fäden an der Schnittkante herauszupfen.

Für einen extravaganteren Look schneiden Sie nur den Saum der Jeans ab, dann schneiden Sie die Jeans auf fünf bis zehn Zentimeter Länge in schmale Streifen. Voilà: angesagter Fransen-Look!

Highrise Jeans

In Sachen Schnitt ist bei Jeans gerade alles drin! Super enge Slim Fit Jeans, lässig weit im Boyfriend-Cut, relaxte Karottenjeans oder Jeans mit weit ausgestellten Beinen: Die Auswahl an unterschiedlichen Schnitten ist in diesem Jahr besonders groß.

Je nach Anlass, Wetterlage oder Laune können Sie das für Sie richtige Modell wählen. Was aber bei all den Unterschieden ein gemeinsames Element vieler Jeans in dieser Saison ist, ist eine hohe Taille.

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Ob Shorts oder Röhre, Boyfriend oder Girlfriend Cut: High Rise Jeans sind in vielen Versionen zu haben und so beliebt wie nie. Kein Wunder, zaubern sie doch extra lange Beine, indem sie den Oberkörper optisch verkürzen. Zugleich mogeln sie ein kleines Bäuchlein unauffällig weg. Was will frau mehr?

DIY Tipp

Eine Jeans mit niedriger Leibhöhe in eine Highrise Jeans zu verwandeln, ist nicht ganz einfach und eher ein Fall für jemanden mit fortgeschrittenen Nähmaschinenkenntnissen. So geht’s:

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An Ihre geliebte Hüftjeans nähen Sie oben den Bund einer zweiten Jeans an. Am besten heften Sie den zweiten Bund zunächst an, so können Sie Ihr neues Modell anprobieren und die Weite des Bundes exakt an Ihre Figur anpassen. So bekommen Sie tatsächlich Ihre maßgeschneiderte Highwaist Jeans.