Nachhaltigkeit

Nachhaltig shoppen - die 5 wichtigsten Tipps

Nachhaltig Shoppen

Sie möchten umweltfreundlicher leben und dennoch nicht auf Mode verzichten? Erfahren Sie in unseren Top 5 Tipps und Tricks, wie Sie nachhaltig shoppen.

Hier spontan eine Kleinigkeit an der Kasse mitnehmen, dort noch einmal schnell im Sale stöbern - oft landet weit mehr in unserem Warenkorb, als wir wirklich brauchen. Die Folge sind viel zu viele vergessene Schrankleichen und eine längst nicht mehr tragbare Wegwerf-Mentalität. Wer bewusster leben und die Zukunft unserer Umwelt sichern möchte, der muss auch sein Konsumverhalten nachhaltiger gestalten. Doch wie gelingt einem das, bei der Flut an Konsumgütern und den immer schnelllebigeren Mode-Trends? Wir zeigen Ihnen wie Sie nachhaltig und dennoch modebewusst shoppen können.

1. Hochwertige Basics statt schnelllebige Trends

In erster Linie geht es bei der Nachhaltigkeit in der Mode darum, den massenhaften Konsum zu reduzieren. Denn wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, müssen wir gestehen, dass jeder von uns mehr Kleidung besitzt, als wir überhaupt bräuchten. Anstatt also jeden Mode-Trend mitzumachen, ist es sinnvoller, in hochwertige Basics zu investieren, die viele Jahre lang halten. Wenn diese Teile dann auch noch von nachhaltigen Labels produziert sind, ist man auf dem besten Weg. Wie wäre es zum Beispiel mit einer gut sitzenden Jeans von Kuyichi oder einem Basic-T-Shirt von Armedangels?

2. Kleidung mit Synthetik-Anteilen vermeiden

Plastik ist die größte Bedrohung für unsere Umwelt und ein großer Teil des im Meer schwimmenden Plastikmülls kommt aus der Modeindustrie. Schuld daran sind weggeworfene Kleidungsstücke aus synthetischen Stoffen, wie etwa Polyester, Polyamid, Nylon, Elasthan oder Polyacryl. Die Zersetzung dieser Materialien kann viele hundert Jahre dauern und selbst dann gelangen sie noch als Mikroplastik über die Fische in unsere Nahrungskette und werden zur Gefahr für Mensch und Tier. Setzen Sie deshalb besser auf Naturmaterialien, wie etwa Baumwolle, Wolle, Seide oder Leinen. Auch chemisch hergestellte Fasern auf Zellulose-Basis sind in Ordnung, hierzu gehören zum Beispiel Viskose, Modal und Acetat.

3. Kleidung nicht zu häufig waschen

Wie oben schon beschrieben, sind synthetische Stoffe Gift für die Umwelt. Bei jedem Waschgang eines Kleidungsstücks aus Polyester gelangen unzählige Mikroplastik-Fasern über das Abwasser in unsere Flüsse und Meere. Wer dennoch etwas aus synthetischen Stoffen waschen möchte, der kann einen speziellen Waschbeutel zum Beispiel von der Firma Guppyfriend verwenden. Dieser reduziert den Faserabbruch der Kleidung und sorgt dafür, dass abgebrochene Plastikfasern zurückgehalten werden.

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Achten Sie aber auch bei Kleidungsstücken aus Naturfasern darauf, die Teile nicht zu oft zu waschen. Denn jeder Waschgang nutzt das Kleidungsstück ab und verringert die Qualität. Besser ist es fleckenfreie Teile nach dem Tragen an der frischen Luft auszulüften, anstatt sie sofort in die Wäsche zu geben.

4. Durchdachtes und gezieltes Shoppen

Hilfreich für einen smarten Einkauf sind folgende Fragen: Passt das Teil zu meinem Kleidungsstil? Kann ich es mit anderen Stücken aus meinem Kleiderschrank kombinieren? Reicht die Qualität für ein langjähriges Tragen? Wer sowohl seinen Kleidungsstil als auch seine Körpermaße gut kennt, der kann gezielt und effektiv shoppen. Umwelt-Sünder sind hingegen diejenigen, die zum Beispiel drei Paar gleiche Schuhe in unterschiedlichen Größen online bestellen um dann wieder zwei Paar davon zurückzuschicken.

5. Second Hand Shopping

Wer Secondhand shoppt, unterstützt einen gesunden Kreislauf von Ressourcen und schont die Umwelt. Hier wird ausrangierte Kleidung nicht einfach weggeworfen, sondern an den nächsten weitergegeben. Die besten Möglichkeiten um die eigenen Schrankleichen loszuwerden oder selbst ein paar Schätze zu finden, sind Flohmärkte oder Online-Plattformen, wie zum Beispiel Vestiaire Collective.

Sie sind auf der Suche nach nachhaltigen Modebrands? Dann werfen Sie doch einmal einen Blick in unsere Top-5-Liste der nachhaltigen Modelabels.