Green Fashion Special

Faire Kleidung: 5 nachhaltige Mode-Brands, die Sie jetzt kennen müssen!

Sogenannte Bio-Mode wird für Konsumenten und Designer immer wichtiger. MYBESTBRANDS zeigt die 5 interessantesten Labels in Sachen faire Kleidung und erklärt, was hinter dem Begriff steckt!

Mode oder viel mehr Kleidung im Allgemeinen ist für das moderne, tägliche Leben fast schon so essentiell wie Lebensmittel. Der Lifestyle Bio gilt als cool und erstrebenswert. Doch nicht nur Bio-Eier und schadstofffreies Gemüse, sondern faire Kleidung und nachhaltige Mode gewinnt dank diesem Lifestyle-Trend an Aufmerksamkeit.

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Durch die Fast Fashion ist Mode zwar demokratischer geworden, doch hat sie viel von ihrem Zauber eingebüßt. Kleidung wird behandelt wie wertlose Wegwerfware. Stattdessen sollte sie ein Instrument zur Unterstreichung der eigenen Persönlichkeit sein! Glücklicherweise zeigt sich in den neuen Saisons, dass es nicht zwangsläufig um großartig neue Trends geht, sondern darum, wie man dagewesene Trends immer wieder neu trägt und aufleben lässt. Es lohnt sich also in fair-produzierte und langlebige Teile zu investieren, anstatt schlecht verarbeitete Fast-Fashion-Produkte gedankenlos zu konsumieren.

Was bedeutet nachhaltige Mode?

Nachhaltige Mode verbindet aktuelle Trends, unvergleichbar gute Qualität und moderne Materialien, die nach ethnischen und ökologischen Standards hergestellt werden. Es geht zum einen um die Beschaffung und den Anbau von Rohstoffen für unsere Kleidung. Zum anderen um die Herstellung und den Weg, den ein Kleidungsstück vom Rohstoff bis in Ihren Kleiderschrank zurücklegt. Auch die Arbeitsbedingungen der Menschen, die dahinterstecken, werden nicht außen vor gelassen.

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Die Vorstellung von altbackener Ökomode in braunen und tristen Farben ist längst überholt. Heute mischen die großen Player der Modebranche mit und machen Green Fashion zum Luxus-Objekt. Wer nachhaltige Mode kauft, verbessert seinen persönlichen ökologischen Fußabdruck und trägt damit immer zum großen Ganzen bei – so klein die Umstellung auch sein mag. Werden auch Sie zum Trendsetter und steigen noch heute auf Fairtrade und Organic Fashion um! Anfangen können Sie mit folgenden Vorbild-Labels:

Stella McCartney

Das High-End-Label ist für It-Bags, Trend-Schuhe und coole Fashion für Damen und Kinder bekannt. Doch die Designerin will mehr als nur trendy sein. Als überzeugte Vegetarierin und Umweltaktivistin verzichtet sie komplett auf Leder und Pelz. Bereits seit 2010 wird für ihre Kollektionen kein umweltschädliches PVC mehr benutzt und seit 2016 wird mehr als 80 Prozent der verwendeten Baumwolle in Bio-Qualität bezogen. Ihre Designs sind GOTS zertifiziert und erfüllen damit umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette, sowie Sozialkriterien.

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Das Label Stella McCartney  ist Mitglied der Ethical Trading Initiative und garantiert damit, dass für uns selbstverständliche Arbeitsbedingungen wie zum Beispiel geregelte Arbeitszeiten oder ein hygienischer Arbeitsplatz garantiert sind und Kinderarbeit ausgeschlossen wird. Außerdem gewann das Label 2008 den Green Designer of the Year Award.

Filippa K

Das in Schweden gegründete Label steht für cleanen, zeitlosen Schick und ist weltweit für die fantastische und langlebige Qualität bekannt. Die Nachhaltigkeitsdirektorin Elin Larrson ist stolz auf dieses Image, doch hat noch große Pläne für das moderne Unternehmen. Ihr Ziel: Bis 2030 zu 100 Prozent nachhaltig zu sein und der verschwenderischen Fast Fashion ein Ende zu bereiten.

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Den ersten Schritt machte das Label mit dem Filippa K Lease Programm. Eine Initiative, die 2015 mit 2 Stores startete und dem Kunden die Möglichkeit bot, einige Teile der Kollektionen für 20% des Kaufpreises, auszuleihen. Das wurde so gut aufgenommen, dass mittlerweile das ganze Sortiment in 15 Stores weltweit ausleihbar ist. Tendenz steigend.

Bereits bei Gründung des Labels war klar, dass der Begriff Nachhaltigkeit sich wie ein roter Faden durch die Brand-Historie ziehen sollte. Das Unternehmen ist Mitglied in mehreren Fair Fashion Organisationen und glänzt mit einer 95% transparenten Produktionskette.

Armedangels

Der Name Armedangels bedeutet bewaffneter Engel - so lässt sich die Marke auch perfekt beschreiben. Im Kampf für die Umwelt steht sie gegen Massenproduktion und Trend-Dropping ein, um all die verlorenen Fashion-Victims zu retten.

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Bei dem deutschen Label stimmt in Sachen Nachhaltigkeit quasi alles. Armedangels setzt, wie viele seiner Mitstreiter, auf zeitlose und qualitativ hochwertige Mode. Doch auch in den Punkten Produktion, Materialien, Vertreib und Tragekomfort möchte die 2007 gegründete Brand den höchsten Standards entsprechen. Alle Teile aus der Kollektion sind GOTS zertifiziert und die Rohstoffe, bis auf umweltfreundlich erworbene Wolle, vegan und teilweise sogar recycelt.

Das Armedangels-Sortiment erstreckt sich über Hosen, Blusen, Strickware sowie Outwear und ist für Damen und Herren erhältlich.

Veja

Wenn Sie bisher keine Sneaker im Schuhschrank stehen haben, dann wird es jetzt aber Zeit, am besten gleich die nachhaltige Fair-Fashion-Variante von Veja. Der Name kommt aus dem Portugiesischen und heißt „schau hin“. Genau das haben die Gründer der cleanen Trend-Sneaker auch gemacht.

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Um die bestmöglichen Produktionsmöglichkeiten zu schaffen und die Herkunft der Materialien zu 100 Prozent zurückverfolgen zu können, waren sie in Brasilen vor Ort. Dort findet die Produktion statt. Außerdem setzen Sie auf emissionsarmen Transport via Schiff und arbeiten nicht mit großen Logistik-Konzernen zusammen.

Nachhaltigkeit und Fairtrade wird bei der Marke großgeschrieben, ebenso Wirtschaftlichkeit. Das Label ist gegen große Lagerbestände und gibt kein Geld für Werbung aus, sondern investiert lieber in gerechte Löhne für Arbeiter. Zurecht, denn das Produkt verkauft sich ganz von alleine durch zeitgemäßes und cooles Design.

Kuyichi

Die Bio-Brand produziert in erster Linie Denim und steht führenden Marken wie Levi’s oder Diesel designtechnisch in nichts nach. Ganz im Gegenteil, sie hat all diesen Labels etwas voraus, nämlich den Leitgedanken von Nachhaltigkeit gegenüber der Natur und und ethnisch korrekten Produktionen.

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Kuyichi-Produkte sind GOTS verifiziert und die Produktionskette der Jeans ist durch und durch transparent. Hatten Sie von Billig-Jeans schon mal Ausschläge oder Hautreizungen? Das wird mit nachhaltig produzierten Jeans von Kuyichi nicht vorkommen, da die Marke auf gefährliche Chemikalien verzichtet. Kaufen Sie in Zukunft Denim also lieber grün!