Lederhosen für Herren

Herren Lederhose

Sie gehört zur Tracht einfach dazu und macht im besten Fall ein knackiges Hinterteil: die Lederhose für Herren. Wir erklären, welche Länge der Lederhose für Sie am besten ist und worauf Sie beim Kauf unbedingt achten sollten.

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Keine Frage, sie gehören zum Oktoberfest genauso dazu wie heiße Hendl und kühle Maßen: gut gelaunte Herren in knackigen Lederhosen. Doch Obacht liebe Männer, wer sich solch ein traditionelles Kleidungsstück zulegen will, der sollte nicht am falschen Ende sparen: Eine Hose aus Plastik gehört nicht auf die Wiesn, echtes Leder muss es sein.

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mehr lesen Günstigere Lederhosen sind aus Rindspalt- und Schweinsleder (diese finden Sie hier >>), die teureren Varianten aus Hirsch-, Reh- und Wildbockleder (diese finden Sie hier >>). Wie hochwertig ein Modell ist, lässt sich durch den schnellen Selbsttest feststellen: Einfach mit der flachen Hand auf die Lederhose schlagen. Wenn es kracht, ist das ein gutes Zeichen für die Qualität. Daher der Name Krachlederne.

Die Lederhose hat übrigens eine eher robuste Vergangenheit: Die Vorgänger der bei uns heute so beliebten Hosen fand man früher nämlich vor allem auf den Bauernhöfen. Erst als der bayerische König Ludwig II. eine Volkstracht einführte, begann der Siegeszug der Ledernen durch alle Bevölkerungsschichten.

Lederhosen Längen

Verschiedene Längen

Drei verschiedene Längen stehen bei der Lederhose zur Auswahl: Die kurze Lederhose, auch Plattlerhose genannt, endet etwa in der Mitte des Oberschenkels, die etwas längere Variante kurz über dem Knie. Sie wurde vor allem in Südbayern zur Arbeit getragen. Die klassische Kniebundhose endet knapp unter dem Knie und wird dort von einem Bund zusammengehalten. Männer mit schmalen Wadeln (bayrisch für: Waden) sollten die Kniebundvariante meiden, da sie schmale Waden extra betont.

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Welche Lederhose passt zu mir?

Je älter desto besser

Das Schöne an Lederhosen für Herren: Sie unterliegen keinen Trends und sind deshalb auch nach vielen Jahren noch tragbar. Sollte übrigens das Bier versehentlich mal auf der Lederhose statt im Magen landen, ist das kein Grund sich zu ärgern. Lederhosen müssen gebraucht und „speckig“ aussehen, um ihren vollen Charme zu entfalten. Denn erst wenn sie sehr alt sind, sehen Lederhosen richtig gut aus. Deshalb werden in vielen bayerischen Familien tatsächlich Lederhosen vererbt.

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mehr lesen Wundern Sie sich nicht, beim ersten Tragen ist es ganz normal, dass sich die Lederhose noch etwas steif und mitunter auch ungemütlich anfühlt. Mit der Zeit wird das Leder weicher und weitet sich auch. Deshalb sollten Sie ihre Hose mit Bedacht auswählen und darauf achten, dass sie gerade am Hinterteil sehr knackig sitzt. Der typische hängende Look kommt erst mit der Zeit und durch vieles Tragen. Solange die Hose beim Kaufen zugeht, ist sie auch nicht zu eng.

Viele Accessoires brauchen Sie nicht, die Lederhose steht ganz für sich. Sie ist oft mit Stickereien verziert und kann wahlweise mit oder ohne Hosenträger getragen werden. Den klassische Kniebund sieht man an vielen Hosen, genauso wie Hornknöpfe.

Suchen Sie mal ganz genau: Neben dem Latz und den Taschen auf dem Hinterteil gibt es noch eine so genannte kleine „Messertasche“, in die das Trachtenmesser gesteckt wird.

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