7 Kleiderfehler und wie man sie vermeidet

Kleider-Fehler oder Kleider-Hit?

Sind wir nicht alle auf der Suche nach dem perfekten Kleid? Doch was genau macht ein Kleid zum Lieblingskleid? Wie finde ich es? Wie style ich es? Wie vermeide ich die schlimmsten Kleiderfehler? MYBESTBRANDS zeigt Ihnen: How to dress a dress!

Von Jasmin, Fashion Editor

1. Die falsche Größe

Manchmal ist es Liebe auf den ersten Blick, doch das Kleid ist in unserer Größe vergriffen. Manchmal ist es eine langjährige Liebe, doch unser Lieblingskleid passt einfach nicht mehr… was tun?

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mehr lesen Eine Liebe aufzugeben ist schwer, und es scheint reizvoll, das wunderschöne Kleid auch in der falschen Größe zu tragen. Doch egal, ob zu eng oder zu weit, zu kurz oder zu groß: ein Kleid, das nicht passt, sieht einfach immer schrecklich aus. Deshalb: entweder das Kleid zu einem guten und ehrlichen Schneider bringen, und fragen, ob er es so ändern kann, dass es perfekt passt. Oder schweren Herzens Abschied nehmen und nach einem neuen Lieblingskleid suchen, das richtig gut passt.

2. Ein unvorteilhafter Schnitt

Kleider sind wahre Zauberkünstler: Sie können kleine Frauen größer wirken lassen, große Frauen zierlich wirken lassen, breite Hüften schmaler machen, oder Kurven kreieren, die eigentlich nicht da sind.

mehr lesen Kein anderes Kleidungsstück kann die Proportionen einer Figur so gut ausgleichen wie ein Kleid. Ein gut sitzendes Kleid, das der Figur schmeichelt, ist eine kleine Wunderwaffe. Leider kann die Waffe aber auch nach hinten losgehen: ein Kleid mit unvorteilhaftem Schnitt macht kleiner, dicker, unförmiger. Deshalb ehrlich sein: lässt es die sogenannten „Problemzonen“ verschwinden? Oder sah das Kleid auf dem Bild online viel besser aus als an Ihnen? Dann verzichten Sie! Sonst endet es als „Fehlkauf“ in der hintersten Ecke des Kleiderschranks und erblickt nie wieder Tageslicht.

Unsere Lieblingskleider:

3. Schlechte Verarbeitung

Ähnlich ist es mit einem Kleid, das schlecht verarbeitet ist. Ein neues Kleid, kann zunächst super aussehen - bis wir uns umdrehen und feststellen, dass der Reißverschluss am Rücken komisch absteht.

mehr lesen Oder dass das Kleid komische Falten wirft, wenn wir uns bewegen. Oder dass der Saum mit jedem Schritt weiter nach oben wandert. Oder, oder, oder… Mit so einem Kleid wird man nicht glücklich, denn man muss dauernd daran herumzupfen, damit es richtig sitzt. Manchmal lohnt es sich, ein anderes Modell desselben Kleides in der gleichen Größe anzuprobieren. Vielleicht sieht das dann besser aus, weil es einfach besser zugeschnitten wurde oder besser genäht wurde. Falls nicht, dann gilt auch hier: lieber weitersuchen.

4. Kein Futter

Kleider werden immer häufiger komplett ungefüttert angeboten – ideal für ein luftiges Sommerkleid. Doch die meisten Kleider wirken mit einem Futter viel besser.

mehr lesen Der glatte Stoff des Unterkleids verhindert zum Beispiel, dass der Stoff des Kleides an der Strumpfhose klebt. Das Futter fungiert zudem wie eine Art Weichzeichner gegen Cellulite und Co.: Die dünne Zwischenschicht zwischen Körper und Kleid kaschiert und sorgt für eine schöne Silhouette. Ein fehlendes Futter lässt sich übrigens mit einem schlichten Unterkleid aus Satin, das es für kleines Geld zu kaufen gibt, gut ersetzen. Damit kann ein vermeintlich schlecht sitzendes Kleid doch noch zu einem echten Lieblingsstück werden.

Das perfekte Untendrunter:

5. Die falschen Dessous

Nicht nur das Futter sorgt dafür, dass ein Kleid schön fällt und gut sitzt. Auch die passende Unterwäsche ist entscheidend. Die wichtigste Regel: Die Unterwäsche sollte absolut unsichtbar bleiben.

mehr lesen BH-Träger, die neben den Trägern des Kleides zu sehen sind, ein BH-Verschluss, der im Rückenausschnitt sichtbar wird oder BH-Cups, die aus dem Dekolleté des Kleides blitzen, sind absolut tabu. Ob Neckholder, trägerlos oder quasi rückenfrei: Es gibt den passenden BH für jedes Kleid. Ebenso schade: Wenn sich die Unterwäsche unter dem Kleid abzeichnet, weil die Dessous zu klein sind oder einschneiden. Der Slip zeichnet sich dann, von hinten betrachtet, detailgenau ab. Manchmal ist es nur das Material der Dessous: Spitzen und Borten sehen auf nackter Haut wunderschön aus, sollten aber unter dem Kleid unsichtbar bleiben.

6. Die falschen Schuhe

Nicht nur das Untendrunter, auch das „ganz unten“ kann ein Kleid retten oder ruinieren. Auch die richtigen Schuhe zum Kleid sind enorm wichtig für einen stimmigen Look.

mehr lesen Sehr legere Schuhe, wie zum Beispiel flache Sandalen, Sneakers oder Biker Boots, nehmen einem eigentlich eleganten Etuikleid jeden Chic. Ein kurzes Trägerkleidchen sieht hingegen mit Flats, wie Sandalen oder Espadrilles sehr süß aus, mit glitzerndes High Heels kann das selbe Kleid dann aber plötzlich eher billig wirken. Auch wenn am Ende natürlich immer gilt: „Erlaubt ist, was gefällt!“ ist es gut, zu einem Kleid verschiedene Schuhe anzuprobieren. Nur so sehen Sie wirklich, wie Proportionen und Stil von Kleid und Schuhen zusammen wirken und finden das perfekte Ensemble.

Charmante Cocktailkleider

7. Das falsche Kleid für den Anlass

Und zu guter Letzt: Das schönste Kleid verfehlt seine Wirkung, wenn es nicht zum Anlass passt.

mehr lesen Eine umwerfende Abendrobe wirkt wie ein UFO auf einer Strandparty, bei der alle anderen in Shorts und Flip-Flops unterwegs sind. Mit einem Dirndl wird man sich in der Oper nicht besonders wohl fühlen, und ein hübsches Hippiekleid mit flachen Sandalen wirkt fehl am Platz, wenn alle Herren Anzug und Krawatte tragen und die anderen Damen in Cocktailkleid und Pumps erscheinen.

Bei Einladungen zu feierlichen Anlässen ist oft die gewünschte Garderobe oder ein offizieller Dresscode angegeben (z.B. White Tie, Cravate Noire, Formal Dress). Daran sollte man sich unbedingt bis ins Detail halten, sonst wird man schlimmstenfalls an der Tür abgewiesen und nicht auf die Veranstaltung gelassen. Immer gut bei formellen Anlässen: eine große Stola mitbringen. Damit kann man Schultern und Dekolleté verdecken.

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